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Mark Read
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Zahlen, bitte!

Ich schreibe nicht in erster Linie, um Geld damit zu verdienen. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen habe ich einen Brotberuf, von dem ich leben kann und bin kein verzweifelter Künstler, der am Hungertuch nagt (schon rein optisch nicht). Zum Anderen ist es verflucht schwer, einen Status zu erlangen, der einem erlaubt, vom Schreiben zu leben. Fast schon wie ein Sechser im Lotto. Auf die Ochsentour der Verlagssuche habe ich (Stand jetzt) keine Lust, und auch im Self Publishing ist nur mit großem Ressourcenaufwand etwas Geld zu verdienen. Dies alles schließt natürlich nicht aus, dass ich mich freue, mit meinen Geschichten ein paar Euro zusätzlich verdienen zu können, oder in Zukunft auch mal ein paar Euro mehr. Trotzdem biete ich die meisten meiner Kurzgeschichten umsonst über Bookrix an.

Nicht, weil ich sie nicht für wertvoll halte, ganz im Gegenteil. Aber der Mensch ist nun einmal so gestrickt, dass er ungern Geld für etwas ausgibt, das er nicht kennt - und wenn es nur 99 Cent sind. Und bis Denis Scheck eines Tages mein erstes Romanepos bei "Druckfrisch" präsentiert und ich damit die Spiegel-Bestsellerliste von hinten aufrolle, ist es nun mal so, dass mich außerhalb eines engen Kreises kaum jemand kennt. Bei Gratis-Geschichten denken aber die wenigsten Leute zweimal nach und kaufen auch Sachen von Autoren, die ihnen rein gar nichts sagen. Wenn ihnen die Beschreibung oder das Cover zusagen, ist der Download-Knopf schon geklickt.

Meine Verkäufe über Bookrix

Heute habe ich mir mal die Statistik für meine Bücher bei Bookrix angesehen. Seit Anfang 2013 habe ich dort insgesamt zehn eBooks zum Verkauf eingestellt, sechs davon als Gratis-Download. Bookrix bringt die eBooks in verschiedene Online-Shops, darunter natürlich auch Amazon.

Als erstes überraschte mich die Gesamtzahl der verkauften Bücher, denn die liest sich doch recht beeindruckend:

Das heißt, über 5000 Texte aus meiner Feder lagern irgendwo auf einem Kindle, einer Festplatte oder wurden ausgedruckt. Na gut, nicht alle davon lagern noch, vielleicht wurden sie auch wieder gelöscht. Trotzdem eine schöne Bestätigung.

Bei den erfolgreichsten Einzelbüchern sind, wenig überraschend, die Gratis-Geschichten ganz vorne. And the winner is... "Die Sache mit Raphaela", mein Beitrag zum Bookrix-Kurzgeschichtenturnier 2014. Veröffentlicht ziemlich genau vor einem Jahr und über 1400 Mal heruntergeladen.

Verkaufszahlen für Die Sache mit Raphaela

Auch bei Amazon ist "Die Sache mit Raphaela" mein erfolgreichstes Buch und hat die meisten Rezensionen abgesahnt. Ich bin selbst auch nach wie vor zufrieden mit der Geschichte, sie ist gut aufgebaut und liest sich flüssig. Dafür, dass sie unter Zeitdruck entstanden ist (es gab eine Deadline), ist sie mir gut gelungen. Allerdings bin ich mir auch ziemlich sicher, dass das Cover den ein oder anderen Leser zum Download verleitet hat. Man denkt da nur zu gerne an eine romantische Liebesgeschichte - etwas, das "Die Sache mit Raphaela" allerdings so gar nicht ist.

Neugierig geworden? Dann selbst mal "Die Sache mit Raphaela" herunterladen! Zum Beispiel hier.

A propos Buchcover: Über dieses Thema habe ich mir kürzlich so meine Gedanken gemacht.

Alle meine veröffentlichten Texte und Bücher - auch die, die nicht in den Shops zu haben sind - gibt es hier im Überblick.